Fastenzeit

Grußwort

Gedanken zur Fastenzeit

Am 17.02. beginnt für uns Christen die Fastenzeit; eine Zeit im Jahreskreis, die uns auffordern will, mit großer Ehrlichkeit auf die Wirklichkeit unseres Lebens zu schauen, auf das, was schiefläuft und auf das, was gut ist im eigenen Leben, in der Kirche, in der Gesellschaft und in der Welt. Die Fastenzeit heißt auch österliche Bußzeit. Und das klingt für viele Menschen heute altmodisch und düster-bedrohlich. Dabei ist das Gegenteil damit gemeint. Wir Menschen sind immer aufgefordert, unsere Handlungen zu reflektieren und daraus zu lernen. Zu erkennen, was gut ist und was schiefläuft. Die Fastenzeit gibt uns in jedem Jahr die Möglichkeit, dies bewusster und durch das Brennglas der Botschaft Jesu intensiver und zielgerichteter zu tun. Und nicht bei der Erkenntnis stehenzubleiben, sondern zu handeln. In diesem Jahr bietet uns das bischöfliche Hilfswerk Misereor eine Begleitung durch die Fastenzeit unter dem Motto "Es geht, anders!" an. Auf der Internetseite misereor.de findet man alle Infos dazu. Und wir sind eingeladen, uns zu informieren und uns anstoßen zu lassen. Das traditionelle Misereor "Hungertuch" ist in diesem Jahr besonders ausdrucksstark. Deshalb möchte ich es Ihnen hier schon einmal vorstellen:

 

Basis des Bildes ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist.
Das Bild ist auf drei Keilrahmen, bespannt mit Bettwäsche, angelegt. Der Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem Kloster Beuerberg nahe München. Zeichen der Heilung sind eingearbeitet: goldene Nähte und Blumen als Zeichen der Solidarität und Liebe. Leinöl im Stoff verweist auf die Frau, die Jesu Füße salbt (Lk 7,37f) und auf die Fußwaschung (Joh 13,14ff ).

Hubertus Kesselheim, Pastoralreferent

Aktuelles

Weltgebetstag 2021 - Vanuatu

Klagemauer in St. Nikolaus, Trarbach

Besuchen Sie die Klagemauer!

Lassen Sie alles los, was Ihnen auf der Seele liegt. Schreiben Sie "Ihre Klage" auf einen Zettel und stecken diesen in die Klagemauer. Die Zettel werden - ungelesen - im Osterfeuer verbrannt.
 

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