Grußwort

Dabei bleiben

Nun ist es soweit: wir werden eine Pfarrei – aus sechs wird eins. Der erste spürbare Schritt in der Synodenumsetzung. Spürbar deshalb, weil es um die Struktur geht, die uns jahrhundertelang Halt gegeben hat und man jetzt das Gefühl hat, dass nichts mehr so sein wird, wie es mal war.

Nun mag man darüber klagen, aber dabei darf man nicht vergessen, dass diese Zusammenlegung der Pfarreien zur derzeit herrschenden Mangelverwaltung gehört. Wir haben einen Mangel an Priestern aber auch einen Mangel an Gläubigen. So werden die Pfarreien immer größer, die Zahl der Gottesdienstbesucher und Engagierten wird immer kleiner. Ursachen hierfür gibt es viele – sowohl auf der Seite der Institution Kirche als auch auf der Seite der Gemeindemitglieder. Die Glaubenspraxis der Menschen hat sich verändert, auch weil die Gesellschaft sich verändert hat.

Was aber bedeutet das nun für uns Menschen hier vor Ort? Wie sollen und können wir mit all dem Neuen umgehen?

Zuerst einmal ist meine Antwort darauf: Es ist doch nur die Struktur, die sich ändert. Entscheidend ist das, was wir damit machen! Der Heilige Franz von Sales hat einmal gesagt: „Der Alltag ist der Weg zu Gott.“ Ist damit nicht auch der Alltag in der Gemeinschaft einer Pfarrei gemeint? Wir alle sind konkret vor Ort gefragt, wenn es darum geht, die Frage nach Gott offen zu halten. Nach meiner Überzeugung ist dafür die Struktur zweitrangig; wichtig ist, ob wir als Christen, als Kirche, für die Menschen in all ihrer Vielfalt da sind. Und das ist dann wieder leichter umzusetzen, wenn es auch eine gewisse Struktur gibt. Dazu wählen wir am 29./30. Januar einen neuen Pfarrgemeinderat. Der aber benötigt in einer lebendigen Gemeinde jede Menge Unterstützung, damit wir eine lebendige Gemeinde bleiben oder werden. Dazu habe ich eine Vision: wir als Mitglieder einer Pfarrei müssen Dinge anstoßen, die über die Gemeinde hinaus Wirkung entfalten und strahlen. Lassen Sie uns daran arbeiten, machen Sie mit: Veränderung ist möglich!

Genau daran haben auch all die engagierten Gemeindemitglieder gearbeitet, die sich viele Jahre lang ehrenamtlich innerhalb und außerhalb der Gremien für die Belange der Pfarreien eingesetzt haben.

Ihnen allen ein herzliches Dankeschön verbunden mit dem Wunsch, dass Sie auch in der neuen Pfarrstruktur zur Gremienarbeit bereit sind, mithelfen und ihre Erfahrung einbringen.

Kommen Sie oder bleiben Sie, damit wir unsere Arbeit hier vor Ort gut und verantwortungsvoll gestalten können! Wie schön wäre es, wenn die Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe uns motivierte, „gemeinsam mit anderen engagierten Katholiken und Katholikinnen von innen heraus für eine bessere, zukunftsfähigere und evangeliumsgemäßere Kirche zu kämpfen“

(Beck Johanna: Trotzdem bleiben. In: Christ in der Gegenwart Nr. 34/2021, S. 1)

                                                                                                                                            Margret Stommel

 

 

 

Aktuelles

40jähriges Jubiläum

Gottesdienst am 12.12.2021

Fusion und Pfarrgemeinderatswahl

Wie geht es weiter in unserer Pfarrei

Informationen zur Fusion und zur Pfarrgemeinderatswahl

Bislang waren die 6 Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Mittlere Mosel eigenständige Pfarreien. Im Zuge der Synodenumsetzung steht uns jetzt ein wichtiger Schritt zur Strukturreform bevor.

Die Gremien aller 6 bisherigen Pfarreien haben nach eingehender Diskussion und Beratung beschlossen, dass sie zum 01.01.2022 zu einer Pfarrei – der Pfarrei Mittlere Mosel – fusionieren möchten.

Nachdem nun alle Voraussetzungen für die Zusammenführung erfüllt sind und die Zustimmung des Bischofs vorliegt, werden die Pfarreien und Kirchengemeinden Burg, Enkirch, Kinheim, Kröv, Reil und Traben-Trarbach aufgelöst und gleichzeitig die neue Pfarrei Mittlere Mosel errichtet.

Für diese neue Pfarrei müssen nun auch neue Gremien gewählt werden, denn das Mandat der jetzt amtierenden Pfarrgemeinderäte, Verwaltungsräte und Kirchengemeinderäte endet mit Ablauf des Jahres. Am 29./30. Januar 2022 wird der Pfarrgemeinderat für die neue Pfarrei Mittlere Mosel gewählt. Diese Wahl wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt. Das heißt, Sie werden die Wahlunterlagen zu gegebener Zeit in Ihrem Briefkasten finden.

Vorher aber bitten wir Sie:

  • Schlagen Sie Kandidatinnen und Kandidaten vor,
  • Überlegen Sie, ob eine Kandidatur für Sie in Betracht kommt,
  • Machen Sie von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch.

Wahlvorschläge können Sie im Pfarrbüro, bei den noch amtierenden PGR- bzw. Kirchengemeinderatsmitgliedern oder bei den Vertreterinnen des Wahlausschusses direkt abgeben.

Wahlausschuss:
Gertrud Hauth, Enkirch
Bogda Siewecke, Enkirch
Andrea Kaufmann, Kinheim
Rita Löwen, Kröv
Heidi Nalbach, Reil
Margret Stommel, Traben-Trarbach

Die Zahl der zu wählenden Mitglieder beträgt 12. Darüber hinaus können nach der Wahl noch Mitglieder berufen werden.

In dieser Zeit, in der sich viele Zukunftsfragen für unsere Kirche in einer neuen Qualität stellen, benötigt unsere Pfarrei engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Margret Stommel, Wahlbeauftragte

 

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Synodenumsetzung

 

 

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