Das Sterben des Christen

Der christliche Glaube hält am Bekenntnis fest: Jesus Christus hat das Schicksal der Menschen auf sich genommen, er hat in seinem Sterben den Tod besiegt und uns in seiner Auferstehung den Zugang zu ewigen Leben eröffnet.
Jesus verheißt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben“ (Joh 11,25 f). Für den gläubigen Christ ist der Tod nichts sinnloses, nicht ein unwiderrufliches Ende, sondern der Durchgang zu einem neuen, verwandelten Leben, ein neuer Anfang in der Liebe Gottes. Wie Christus vom Tod wieder kam, so werden auch wir mit ihm und durch ihn wieder leben.
Jedoch gerade beim Tod eines Menschen wird unser christlicher Glaube in vielfacher Hinsicht gefordert. In solchen Grenzsituationen des Lebens ist es wichtig und hilfreich, wenn Angehörige sowohl tätige Hilfe in ihrer Trauer und Ratlosigkeit aber auch Trost und Unterstützung im Gebet erfahren.

 

Was tun, wenn ein Familienmitglied verstorben ist?

In dieser besonderen Situation ist es am besten, wenn die Angehörigen als erstes einen Bestatter ansprechen. Er hilft ihnen bei der Versorgung des Verstorbenen zur Vorbereitung auf die Bestattung und steht ihnen bei den wichtigen Formalitäten bei. Auch spricht er mit ihnen über einen möglichen Bestattungstermin und wenn sie ein kirchliches Begräbnis wünschen, nimmt er Kontakt mit den Priestern unserer Pfarreiengemeinschaft auf. Der Bestatter vereinbart dann einen Termin für die Beerdigung.

Anschließend nimmt der Priester, der die Beerdigung zelebriert mit den Angehörigen Kontakt auf und vereinbart mit den Angehörigen ein Kondolenzgespräch. In der Regel kommt der Priester dann zu ihnen nach Hause oder sie vereinbaren einen anderen Ort (z.B. Pfarrbüro) für das Gespräch. Bei diesem Gespräch wird über das Leben des/der Verstorbenen und den Ablauf des Gottesdienstes gesprochen.